Management von Cloud-Kosten

Ein falscher Klick, schlechter Quellcode in der selbst entwickelten Applikation oder ein mieses Sizing können rasch dazu führen, dass die Cloudkosten enorm steigen. Manchmal binnen kurzer Zeit. Binnen Minuten oder sogar Sekunden. Daher besteht die Notwendigkeit, dass sich dein Unternehmen mit den Kosten, die durch die Nutzung dynamischer Clouddienste anfallen, beschäftigt. Es reicht nicht mehr, dass sich das Controlling mit den IT-Kosten beschäftigt. Viel mehr Menschen in deiner IT dürfen sich dem Thema annehmen und entsprechend Expertise aufbauen.


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Wenn es um die Finanzen der IT geht, sage ich recht häufig, dass Geld ein wichtiges Steuerungsinstrument ist. Gerade im Unternehmenskontext. Das reicht von: Alles, was im Entferntesten mit IT zu tun hat, wird durchs IT-Budget bezahlt bis hin zu einer ausgefeilten Verrechnung aller anfallenden Kosten. Dann komme ich noch um die Ecke und behaupte, dass es keine IT-Kosten gibt.

Voraussetzung für das alles ist, dass du deine Kosten kennst. Mit kennen meine ich, dass ich nachts zu dir kommen kann, dich wecke und du mir sagts, was ein beliebiger Service für Kosten verursacht. Ja, ich übertreibe etwas – aber nicht viel.

Verantwortung

Grundlegend darfst du als IT-Verantwortlicher oder Service-Owner wirklich die Klarheit haben, was das alles kostet. Das ist die Voraussetzung, um handlungsfähig zu sein. Das ist der erste Schritt, um zu „es gibt keine IT-Kosten“ zu kommen.

Workshop Financial Management

Genau, damit du diese Klarheit sicher und schnell herstellen kannst, habe ich den Workshop „Financial Management“ entwickelt. In diesem lernst du das gesamte Handwerkszeug, welches du brauchst, um auf einfache und pragmatische Art, die IT-Kosten zu ermitteln und den Services zuzuordnen. Folgst du der Schritt-für-Schritt-Anleitung, wirst du die Kosten deiner Services sicher ermitteln. So gewinnst du mehr Spielraum und kannst deine Kosten mit dem Markt vergleichen.

Beim letzten Servicenerds.Camp war der Workshop Financial Management komplett ausgebucht. Daher biete ich ihn dieses Jahr noch einmal online an: 24.09.2024 – mehr Informationen.

Der Workshop wird auch online maximal 12 Teilnehmende haben. So kann ich ein optimales Ergebnis sicherstellen, alle Fragen beantworten und auch auf individuelle Fragestellungen eingehen.

Cloudkosten

Die Cloud erschwert uns die Ermittlung der realen Kosten. Warum? Ein Mausklick, Bugs in der Software oder ein schlechtes Sizing können teure Folgen haben. Die Kosten sind dynamisch. Die einzelnen Kostenelemente sind schwer zu verstehen. Daher ist es wichtig, dass wir uns explizit damit beschäftigen. Hast du eine ausgeprägte Cloud-Strategie und entsprechende Nutzen, dann darfst du auf jeden Fall eigene Strukturen aufbauen, die sich mit dem Cloudkostenmanagement beschäftigen.

Genau darüber spreche ich heute mit Jana Purper. Jana ist Servicenerd durch und durch. Sie ist fast bei jedem Servicenerds.Camp dabei. Die Idee für das heutige Gespräch ist beim letzten Camp entstanden. Jana wollte sich in einer Session zum Thema FinOps austauschen.

FinOps ist ein Vorgehensmodell für das Cloudkostenmanagement. Es bietet dir viele Ideen und Anregungen, wie du ein funktionierendes Management der Cloudkosten aufbauen und betreiben kannst. Was genau und wie erfährst du heute im Gespräch mit Jana.

Jana berichtet dir, wieso sie und ihr Unternehmen sich mit dem Thema beschäftigen. Wir sprechen über die konkreten Schritte, Stolpersteine und erste Ergebnisse, die Jana erzielt hat. Natürlich schauen wir auch in die Zukunft.

Robert Sieber
 

Robert Sieber ist Ex-CIO, Podcaster und Servicenerd. Seine Vision ist eine interne IT, die sich genauso einfach buchen, nutzen und bezahlen lässt, wie die Fahrt mit dem Taxi. Als Berater und Coach packt er ganz praktisch und pragmatisch bei seinen Kunden an, um echte Serviceorientierung zu dauerhaft zu etablieren. Robert Sieber vertritt einen pragmatischen und geschäftsfokussierten Weg für Service-Management. Als Berater sind für ihn gesunder Menschenverstand und offene Kommunikation wichtiger als Frameworks und Best Practices.

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