ITMP000 - Warum ein IT-Management-Podcast? | different-thinking

ITMP000 – Warum ein IT-Management-Podcast?

Jetzt geht es los - die 0-Serie meines Podcast erblickt hier an dieser Stelle das Licht der Welt. In dieser Folge erlebt Ihr live meine ersten Gehversuche beim podcasten. Ihr erfahrt warum ich einen Podcast veröffentliche. Ihr lernt mich etwas besser kennen. Natürlich spreche ich darüber, was Ihr von dem Podcast erwarten könnt.


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Seit etwas mehr als einem Jahr blogge ich hier rund um IT-Servicemanagement. Mein Motto ist „So viel ITIL wie nötig, so viel gesunder Menschenverstand wie möglich.“. Dieses hat seinen Ursprung in vielen Erlebnissen mit Kunden, die trotz ITIL-Einführung Probleme mit den Kundenzufriedenheit und Leistungsfähigkeit der IT haben.

Meine Motivation

Dabei hat mich sicher auch mein allererstes Projekt stark geprägt. In diesem war ich Zuschauer, wohl eher Betroffener einer solchen ITIL Einführung. In diesem Projekt war die Verteilung der ganzen neuen Managerposten der erste Schritt. Danach wurden Prozesse aufgestellt, die denen in den damals noch zwei ITIL-Büchern zum Verwechseln ähnlich sahen. Damit sollte dann ein Servicedesk und eine IT-Operations Organisation guten Service bieten. Mit den Anwendern wurde gar nicht gesprochen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Frameworks, Best oder Good Practices nicht eingeführt werden können. Ein Unternehmen kann nicht nach ITIL arbeiten. Maximal kann ein Service-Management-System nach ISO 20.000 etabliert werden. Nach dieser ISO-Norm auditiert und zertifiziert werden. Das wird häufig verwechselt.

In meiner Arbeit bemühe ich mich immer die Menschen sowohl in als auch außerhalb der IT-Abteilung von Anfang an einzubeziehen. Der Taktgeber für die IT ist das Business. Die Menschen, die mit der IT Arbeiten sind die Servicekonsumenten oder Nutzer. Deren Erwartungshaltung und Anforderungen muss im Mittelpunkt stehen.

Häufig steht die Erfüllung IT-interne KPIs über dem Nutzen und der Zufriedenheit des Kunden. Insbesondere im Outsourcing oder Outtasking ist das ein beliebtes Problem. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch – Frameworks sind wichtige Werkzeuge für die IT-Abteilung und Berater. Sie dürfen nur nie ohne den gesunden Menschverstand angewendet werden. Ich habe mal gesagt, dass in den ITIL Büchern steht, worüber man nachdenken soll, wenn man Services anbietet. Was davon wie umgesetzt und gelebt wird, steht da nicht drin. Ein Unternehmen muss sich die passenden Prozesse heraussuchen und individuelle definieren.

Lernen Sie mich kennen!

Genau über diese Themen schreibe ich in meinem Blog. Mit dem ersten Geburtstag im September 2014 habe ich den Themenkreis des Blogs auf IT-Management erweitert.

Ich bin seit 17 Jahren beruflich in der IT unterwegs. Angefangen habe ich als 14 Jähriger mit einem 286er Highscreen PC. In der ersten Nacht habe ich MS-DOS und WORKS inkl. Benutzerhandbuch durchgearbeitet. Ich habe Informationstechnologie studiert. Mein erstes eigenes Geld habe ich als Administrator in einem mittelständischen Unternehmen mit 100 Arbeitsplätzen verdient.
Danach war ich erst als Infrastrukturspezialist und dann als Infrastrukturmanager bei der IT-Tochter eines Logistikkonzerns mit 3.000 Nutzern beschäftigt. In dieser Funktion hatte ich die ersten Berührungspunkte mit IT-Servicemanagement und ITIL.

Nach vier Jahren bin ich zu einem mittelständigen Systemhaus in Dresden gewechselt. Dort war ich für den Aufbau der Geschäftsfelder IT-Infrastruktur und Security als Consultant verantwortlich. IT-Architektur, Technologien, ISO 27.001 und IT-Grundschutz waren meine Beratungsschwerpunkte. Dabei spielten die Betriebsprozesse immer eine wichtige Rolle.
Seit drei Jahren widme ich mich ausschließlich dem Thema IT-Servicemanagement. Dies sowohl als Berater als auch als Leiter eines Produktentwicklungsteams. Daher auch meine Affinität zu agilen Praktiken.

Was erwartet Sie?

Aus diesem Erfahrungsschatz möchte ich in Blog und Podcast schöpfen. Ich habe mir in den letzten Wochen viel über Weiterentwicklung meines Blogs nachgedacht. Ich bin überzeugt, dass ich meine Inhalte über den Podcast besser transportieren kann. Selbst höre ich viele verschiedene Podcast, vor allem wenn ich im Auto unterwegs bin. Was ich dabei gelernt habe, ist unglaublich. Auch viele Anregungen und Ideen ziehe ich aus den Podcasts.

Genau das möchte ich auch erreichen – ich möchte, dass Sie als meine Hörer Anregungen und Ideen für Ihre tägliche Arbeit bekommen. Dazu werde ich mir regelmäßig Unterstützung in Form von interessanten Interviewpartnern holen. Ich plane, dass jede zweite Folge ein Interview sein wird. Ob das so funktioniert, werden wir gemeinsam hören. Der Podcast wird zum Start einmal im Monat erscheinen. Wenn ich dann mit der Technik und der Nachbearbeitung vertraut bin, vielleicht auch öfter.

Bitte geben Sie mir Feedback

Ich freue mich, wenn Sie direkt unter dieser ersten Folge einen Kommentar hinterlassen. Senden Sie mir eine eMail  oder nehmen Sie über die sozialen Netzwerke (alle Links rechts in der Sidebar) Kontakt mit mir auf. Was halten Sie von der Idee des Podcasts? Welche Themen wünschen Sie sich? Wie hat Ihnen die erste Folge gefallen? Wie gut klingt Sie bei Ihnen?  Ich freue mich auf Ihr Feedback!

In der nächsten Folge sprechen wir über ITILManifesto. Eine Bewegung von insbesondere englischsprachigen Kollegen, ITIL eine neue Richtung zu geben. Folgen Sie einfach dem Hashtag #ITILManifesto auf Twitter, um mehr zu erfahren. Passend zu dem Thema möchte ich auch darüber sprechen, wie ohne viel ITIL eine IT-Organisation vorangebracht werden kann.

Bis dahin, Ihr Robert Sieber

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Robert Sieber
 

Robert Sieber ist Ex-CIO, Podcaster und Servicenerd. Seine Vision ist eine interne IT, die sich genauso einfach buchen, nutzen und bezahlen lässt, wie die Fahrt mit dem Taxi. Als Berater und Coach packt er ganz praktisch und pragmatisch bei seinen Kunden an, um echte Serviceorientierung zu dauerhaft zu etablieren.Robert Sieber vertritt einen pragmatischen und geschäftsfokussierten Weg für Service-Management. Als Berater sind für ihn gesunder Menschenverstand und offene Kommunikation wichtiger als Frameworks und Best Practices.

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