Was Rot, Blau und Gelb mit guter Kommunikation zu tun haben | different-thinking
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Was Rot, Blau und Gelb mit guter Kommunikation zu tun haben

Wir reden, schreiben eMails, whatsappen, bloggen oder podcasten. Viel Kommunikation, den ganzen Tag. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass die Kommunikation ein großer Hinderungsgrund für den Erfolg ist. Die richtige Menge an Kommunikation und der richtige Adressat sind zwei Variablen. Wie unsere Botschaft beim Gegenüber ankommt, das ist die große Unbekannte. Auch das lässt sich steuern. Darüber spreche ich heute mit Lucas Kletschke. Kommunikationsstile. Rot, Gelb und Blau.


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Woran scheitert die Veränderung von ITSM-Prozesse? Woran scheitert das Business-IT-Alignment? Woran scheitert Outsourcing?

An fehlender Expertise?

Nein! 

An schlechter Planung? 

Nein!

An zu wenig Einsatz?

Nein?

An Kommunikation?

JA!

Diese Fragen kannst Du auf viele (alle?) anderen Lebensbereiche übertragen. Der häufigste Grund für Probleme, Ängste und Scheitern ist eine unzureichende Kommunikation. 

Dabei ist die Kommunikation ein sehr gut wissenschaftlich abgedecktes Fachgebiet. Es gibt sehr viel Forschung auf dem Gebiet und auch viele verständliche und sinnvolle Modell. Beispielsweise das Kommunikationsmodell der vier Ebenen bzw. vier Ohren von Friedemann Schulz von Thun. Und trotzdem geht so viel schief.

“Kommunikation ist das was ankommt” – geht zurück auf die 5 Axiome von Paul Watzlawick (hier oder hier). Ein Satz, der sich mir eingeprägt hat und den ich wann immer es geht beachte. 

Wenn es um den Empfänger geht, dann darfst Du so kommunizieren, wie es Dein gegenüber am besten versteht – richtig?

Genau darüber habe ich mit Lucas Kletschke gesprochen. Er hat zusammen mit Kollegen das 3DK-Modell entwickelt. In diesem Modell sind drei gleichwertige Kommunikationsstile definiert, die durch die Farben Rot (aktional), Blau (rational) und Gelb (emotional) gekennzeichnet sind.

Lucas Kletschke in Aktion auf der Bühne

Jeder Mensch trägt unterschiedliche Anteile aller drei Stile in sich. Jeder Mensch nutzt alle drei Stile. Für Dich ist es wichtig zu erkennen, welcher Stil im Moment überwiegt und auf diese Weise Deine Botschaft zu übermitteln. 

Und das kannst Du lernen wie eine Fremdsprache!

Klingt komisch für Dich? Dann höre in den Podcast rein, denn Lucas Kletschke gibt Dir wunderbare Beispiele. Ein sehr lehrreiches Gespräch über Kommunikation und den Vorteil den anderen so zu behandeln, wie er behandelt werden möchte.

Damit Du es leichter hast, den Kommunikationsstil Deines Gegenüber zu erkennen, habe ich Dir hier eine Tabelle mit Merkmalen zusammengetragen:

 aktionalrationalemotional
Stimmeeindringlichmonotonweich
Distanzsuchte Grenzensucht Distanzsucht Nähe
Grußzelebriert die Begrüßung formellinformell
Auftreteninszeniertzurückhaltenddiplomatisch
Kleidungauffallend
ausgewählt
Status
funktional
egal
angepasst
modisch
Schmucksichtbar
auffällig
viel
Gelbgold
wenige
ausgewählt
teuer
Weißgold / Platin
verspielt
modisch
Beziehungsstücke
rosegold
Entscheidungpositiv: schnell
negativ: vorschnell
positiv: Zahlen, Daten Fakten
negativ: keine Entscheidung
positiv: durch Beratung
negativ: keine Beratung
Gesprächsverlaufsprunghaftzielorientiert
geradlinig
einkreisend
Denkprozesse nachhervorherwährend

Die Tabelle geht auf die Schulungsunterlagen von Lucas Kletschke zurück. Informationen zu ihm und sein Angebot findest Du auf seiner Homapage: http://www.kkb.li/index.php

Wenn Du jetzt fürchtest, dass die Menschen in Schubladen gesteckt werden, dann höre Dir bitte das Interview an. Danach weißt Du, dass genau das nicht passiert. Weitere Informationen zum 3DK-Modell findest Du auf den Seiten der 3DK-Akadmie. Eine Schulung mit Lucas Kletschke kann ich Dir aus eigene Erfahrung nur wärmstens empfehlen!

Bildquellen/Copyright:

  • Vortrag Lucas Kletschke: Lucas Kletschke
  • kommunikation-lucas-kletschke: Robert Sieber | CC BY SA 4.0
Robert Sieber
 

Robert Sieber ist Ex-CIO, Podcaster und Servicenerd. Seine Vision ist eine interne IT, die sich genauso einfach buchen, nutzen und bezahlen lässt, wie die Fahrt mit dem Taxi. Als Berater und Coach packt er ganz praktisch und pragmatisch bei seinen Kunden an, um echte Serviceorientierung zu dauerhaft zu etablieren.Robert Sieber vertritt einen pragmatischen und geschäftsfokussierten Weg für Service-Management. Als Berater sind für ihn gesunder Menschenverstand und offene Kommunikation wichtiger als Frameworks und Best Practices.

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