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Services in der CMDB einfach modellieren – ein Buchtipp

Immer die gleiche Frage: Wie modellieren ich Services in der CMDB?  Und die Antwort als guter Consultant: Es kommt drauf an. Es gibt nicht die eine Antwort. Und es gibt selten richtig oder falsch.  Um neue Ideen zu bekommen, habe ich gerade das Buch “A Better Practices Guide for Populating a CMDB” gelesen.  Greg Baker gibt im ersten Teil ein paar interessante Ideen insbesondere für die ersten Gehversuche. Folgende Fragen lohnen sich auf jeden Fall zu stellen, um herauszufinden welche Services die IT anbietet:

  • Wegen was rufen die Mitarbeiter oder Kunden bei der IT an?
  • Gib es jemanden in der Organisation, der wegen bestimmter Dinge nicht anrufen darf?
  • Was ist dringend? Was kann mit einer Lösung bis morgen warten?

Greg Baker erläutert den Nutzen jeder Frage und gibt gute Beispiele.

Betrachten Sie die Fragen immer mit dem klaren Blick auf das Kerngeschäft des Unternehmens. Die Antworten können helfen, eine erste Idee zur  Strukturierung, Differenzierung und Priorisierung zu erhalten. Diese gilt es zusammen mit den Verantwortlichen und Nutzern im Unternehmen zu diskutieren und zu verfeinern. Der Business-Service unterstützt immer direkt einen oder mehrere Arbeitsschritte bzw. Prozess. Daher ist eine enge Abstimmung notwendig. Technische Dienste (eMail, AD, DNS, etc.) dienen der Abstraktion, besseren Modellierung und sonstigen Zecken innerhalb der IT. Weitere Ideen zur Servicemodellierung in der CMDB finden Sie im 3. Teil meiner CMDB-Serie.

Der erste Teil des Buches nimmt die Angst vor dem Monster CMDB. Der Zweite konzentriert sich auf die Modellierung von Cloud-Diensten und ist meiner Meinung nach nicht so gelungen. Für knapp sechs Euro als Kindle Buch ist es auf jeden Fall sein Geld wert und auch schnell gelesen!

Robert Sieber
 

Robert Sieber ist Ex-CIO, Podcaster und Servicenerd. Seine Vision ist eine interne IT, die sich genauso einfach buchen, nutzen und bezahlen lässt, wie die Fahrt mit dem Taxi. Als Berater und Coach packt er ganz praktisch und pragmatisch bei seinen Kunden an, um echte Serviceorientierung zu dauerhaft zu etablieren. Robert Sieber vertritt einen pragmatischen und geschäftsfokussierten Weg für Service-Management. Als Berater sind für ihn gesunder Menschenverstand und offene Kommunikation wichtiger als Frameworks und Best Practices.

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