CMDB-Serie - eine Puzzle aus 1.000 Teilen? | different-thinking

CMDB-Serie – eine Puzzle aus 1.000 Teilen?

Unter dem Titel “So führen Sie ein CMDB-Projekt zum Erfolg” habe ich hier im Blog drei Artikel veröffentlicht, die eine Herangehensweise beschreiben. Dabei steht für mich immer der konkrete Nutzen für die Organisation als Ganzes – nicht nur für die IT im Mittelpunkt. Ich beschreibe in den Posts welche Schritte und welche Aktionen ich für sinnvoll erachte. Die CMDB ist für mich ein Werkzeug – nicht mehr oder weniger.

Teil 1 beschäftigt sich mit Fragen. Fragen, die dazu dienen sollen den richtigen Scope und die Struktur des Metamodels zu definieren. Das ist die Grundlage, dass eine CMDB auch einen realen Nutzen generiert. Ist der Nutzen für die Menschen nicht erfahr- bzw. erlebbar, wird die Motivation zur Nutzung und Pflege gegen Null tendieren. Lesen Sie dazu den ersten Teil der CMDB-Serie.

Nutzensszenarien einer CMDB

Eine CMDB bedient vielfältige Einsatzszenarien – die CMDB-Serie beleuchtet den Weg dahin.

Sind Motivation und Modell klar, dann steht die Frage im Raum, wo all die Informationen herkommen sollen. Teil 2 stellt das Problem zwischen Aufwand für Datenpflege und Datenaktualität in den Mittelpunkt. Aktuelle Daten sind die Grundlage für korrekte Antworten auf die Fragen aus Teil 1. Die automatisierte Datenpflege mittels der Integration von Umsystemen ist Teil der Lösung dieses Problems. Ein zweiter Lösungsaspekt ist die die Integration der CMDB in die Prozesse. Dabei geht es nicht nur um die klassischen ITSM-Prozesse, sondern auch um beispielsweise Risiko- und Sicherheitsmanagement. Details zu diesen Punkten im zweiten Teil der CMDB-Serie.

Der größte Nutzen einer CMDB sind die Beziehungen zwischen den einzelnen Objekten. Diese und die Servicemodellierung sind Thema des dritten Teils. Beziehungen helfen Abhängigkeiten, Auswirkungen und verschiedenste andere Zusammenhänge einfach und schnell zu begreifen. Ohne Business-Services (= geschäftsfokussierte IT-Dienste) hat die CMDB nur einen geringen internen Wert für die IT selbst. Mit den Business-Services ist das wichtigste Werkzeug an der Schnittstelle zwischen Geschäft und IT. Sie hilft beim Übersetzen. Wie genau, dass erfahren Sie im dritten Teil der CMDB-Serie.

Mit dem dritten Teil endet meine Serie. Einzelne und weiterführende Aspekte werde ich immer wieder hier im Blog betrachten. Das Thema scheint nahezu unendlich. Ich gewinne langsam den Eindruck, darauf könnte man sich auch zwecks Broterwerb konzentrieren.

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Robert Sieber
 

Robert Sieber ist Ex-CIO, Podcaster und Servicenerd. Seine Vision ist eine interne IT, die sich genauso einfach buchen, nutzen und bezahlen lässt, wie die Fahrt mit dem Taxi. Als Berater und Coach packt er ganz praktisch und pragmatisch bei seinen Kunden an, um echte Serviceorientierung zu dauerhaft zu etablieren. Robert Sieber vertritt einen pragmatischen und geschäftsfokussierten Weg für Service-Management. Als Berater sind für ihn gesunder Menschenverstand und offene Kommunikation wichtiger als Frameworks und Best Practices.

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